Ins Internet gehen wo immer man gerade ist

Viele nutzen das mobile Internet, wenn sie z. B. mit dem Laptop arbeiten und sich nicht dort befinden, wo der DSL-Anschluss ist. Die Mobilfunkunternehmen haben sich darauf eingestellt und bauen das UMTS-Netz immer weiter aus. UMTS ist das Netz des mobilen Funkverkehrs, das das Surfen im Internet ermöglicht. Entsprechende Module oder Sticks sind für den Internetzugang notwendig. Die UMTS Verfügbarkeit differiert bei den einzelnen Netzbetreibern und das kann auch ortsabhängig möglich sein. Trotzdem ist die UMTS Verfügbarkeit so gut, dass sie bereits einem DSL-6.000-Anschluss entspricht.
Auch für die Nutzung von UMTS stehen Flatrates im Angebot zur Verfügung. Bei vielen Flatrates gibt es jedoch eine monatliche Höchstgrenze, die meist 5 GB beträgt. Mindestlaufzeiten von zwei Jahren sind üblich. Über einen Stick kann UMTS auch genutzt werden, allerdings sichern sich die Provider insofern ab, dass sie den Stick mit einem SIM-Lock versehen. Damit ist für den Provider gesichert, dass der Stick nur über ihn läuft. Natürlich werden auch Sticks ohne SIM-Lock angeboten.
Wer sich jedoch nicht vertraglich binden will, sei es weil er nur ab und zu UMTS nutzt oder weil er die volle Kostenkontrolle haben möchte, der weicht auch den UMTS Prepaid -Stick aus. Wie beim Prepaid-Handy wird auch dieser mit einem bestimmten Betrag aufgeladen und mit diesem Guthaben kann das Internet genutzt werden. Mit der UMTS Prepaid -Karte hat man so die volle Kostenkontrolle. Ist das Guthaben aufgebraucht, so wird einfach und bequem nachgeladen.
Eine Prepaid-Karte für die Nutzung von UMTS ist immer dann interessant, wenn der Nutzer UMTS nicht täglich braucht und damit auch nicht täglich in Anspruch nimmt. Während des Urlaubs z. B. ist ein Prepaid-Stick eine Möglichkeit, ohne dass man im Hotel auf einen Internetanschluss angewiesen ist, im Internet zu surfen oder seine Geschäfts- oder Privatmails abzurufen. Wenn der Stick ohne SIM-Lock ist, ist ein Wechsel des Providers ohne Probleme möglich.